Enthärtung von Wasser für jeden Bedarf

Wasserenthärtung bei hohem Kalkgehalt

Das Brunnenwasser aus Eigenversorgungsanlagen bzw. das von öffentlichen Versorgern gelieferte Wasser kann die unterschiedlichsten Wasserhärten aufweisen. Die Härtebildner – vor allem Calcium und Magnesium – können unlösliche Verbindungen, wie Kalk bilden, die sich in Rohrleitungen, an Armaturen und Haushaltsgeräten absetzen. Bei hartem Wasser kommt es jedoch nicht nur zu Kalkablagerungen, sondern auch zu einem Anstieg des Waschmittelverbrauchs. Die bis zur vollständigen Ausfällung der Härtebildner zugesetzte Seife geht für den Waschprozess verloren.

Unsere Anlagen arbeiten nach dem Ionenaustauscherprinzip. Der Inhalt des  Ionenaustauschers besteht aus einem porösen Kunstharz. Das mit Natrium-Ionen besetzte Harz zieht Calcium- und Magnesium-Ionen an und tauscht sie gegen Natrium-Ionen aus. Das heißt, Kalk wird dem Wasser entzogen. Dabei ist die gewünschte, im Wasser verbleibende Resthärte individuell einstellbar von 0 – x° dH. In Trinkwasserinstallationen sollte die Gesamthärte jedoch einen Wert von 6°dH nicht unterschreiten. Zur Regeneration wird Kochsalz eingesetzt.

Enthärtungsanlage auswählen

Je nach Kalkgehalt (°dH) im Wasser und benötigter Durchflussleistung legen wir unsere Enthärtungsanlagen individuell für den Kunden aus. Dabei unterscheiden wir zwischen Einzel- oder Singleanlagen und Pendel- oder Duplexanlagen.

Duplexanlagen kommen dort zum Einsatz, wo rund um die Uhr weiches Wasser benötigt wird. Im Privathaushalt sind in der Regel Einzelanlagen ausreichend. Pendelanlage zur Enthärtung

Gründe, die für eine Enthärtungsanlage sprechen

Perlatoren verstopfen
Armaturen wie Wasserhähne oder Duschköpfe verstopfen mit der Zeit und müssen ausgetauscht werden.

erhöhter Energiebedarf
selbst bei geringen Kalkschichten von weniger als 1 mm steigt der Energiebedarf für die Warmwasserzubereitung um etwa 10%

gesteigerte Bakterienzahlen
Kalkablagerungen und Kalkschlamm begünstigen die Bildung von Bakterien

Reinigungsaufwand
Der Reinigungsaufwand um Kalkrückstände an Fliesen, Duschabtrennungen, Badewannen oder Armaturen wird deutlich reduziert.

Funktionsweise von Enthärtungsanlage

Unsere Enthärtungsanlagen arbeiten nach dem Ionenaustauscherprinzip. Dabei werden die Härtebildner Calcium und Magnesium aus dem Wasser entfernt und mit Natrium ausgetauscht.
Enthärtung:
Das harte Wasser wird vom Leitungsdruck von oben durch das Ionentauscherharz gedrückt und es kommt zum Austauscherprozess. Das so enthärtete Wasser fließt durch den Düsenstab wieder nach oben zum Steuerkopf. Spezielle Filter verhindern dabei, dass das Ionentauscherharz austritt. Dieses Wasser hat eine Resthärte von < 0,1 °dH.
Für den häuslichen Bedarf wird das Wasser dann am Steuerkopf mit Rohwasser gemischt („verschnitten“),um einen Gesamthärtegrad von etwa 4-6°dH zu erreichen.
Beim Austausch wird der Natriumgehalt des Wassers erhöht, und zwar um ca. 8 mg/l je entferntem °dH.

Regeneration:
Die Enthärtungsanlagen haben je nach Harzmenge eine bestimmte Kapazität, Härte aus dem Wasser zu entfernen. Wenn diese Kapazitätsgrenze erreicht ist, erfolgt die vollautomatische Regeneration. Dabei erfolgt ein 4-stufiges Spülverfahren, bei der
folgende Schritte abgearbeitet werden:
1 Rückspülung
2 Besalzen
3 Klarspülen
4 Solebehälter füllen
Nach Ablauf der Regeneration steht die gesamte Kapazität der Anlage wieder zur Verfügung. Bei Einzelanlagen empfiehlt es sich, die Regeneration nachts erfolgen zu lassen, da während der Regeneration kein weiches Wasser erzeugt wird.

Die Installation können Sie problemlos Ihrem örtlichen Fachmann übergeben. Der Montageaufwand ist aufgrund der flexiblen Edelstahl-Geweberohre und dem mitgelieferten Anschlussstück minimal. Darüber hinaus stehen wir Ihnen bei Rückfragen selbstverständlich auch zur Verfügung.

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Zögern Sie nicht und rufen Sie uns einfach an oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

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